MdL für Landkreis Main-Tauber

Dr. Christina Baum MdL: Keine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen

Stuttgart. Die gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Dr. Christina Baum MdL, hat den Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen scharf zurückgewiesen. „Selbst der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, Walter Plassmann, hat Söder als Panikmacher kritisiert, der die Gesellschaft krankmache. ‚Unter mehreren Möglichkeiten wird immer die dramatischste genommen, notwendige Relativierungen werden als Verharmlosung verunglimpft und der Schlag auf die Zwölf gilt so lange als probates politisches Mittel, solange die Bevölkerung dies mit guten Umfragewerten belohnt‘ sagte Plassmann im Hamburger Abendblatt wörtlich und bringt damit die Corona-Realität auf den Punkt. Was Söder fordert, ist nichts anderes als eine unsinnige, ihrerseits krankmachende Ausnahme zur Norm zu machen – und das bei einer Krankheit, die laut vieler Studien bereits abgeklungen ist.“

 

Zugleich verwies Baum auf die Entscheidung der baden-württembergischen Landesregierung, dass künftig statt 35 Prozent nur noch zehn Prozent der Betten für Corona-Patienten reserviert werden sollen. „Das aggressive bayrische Virus mutiert offenbar nur ein paar Meter weiter bei uns im Südwesten zu einer harmlosen Variante, oder wie muss ich diese Entscheidung verstehen? Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) steht damit nicht nur im Widerspruch zu Bayerns Ministerpräsidenten, sondern gesteht damit ein, was wir ihm von Anbeginn vorwarfen: einen unnötigen Lockdown mit ebenso unnötigen ‚Schutzmaßnahmen‘, in deren Namen Bürgerrechte abgeschafft und unsere Demokratie zerstört worden sind. Vielen Ärzten fiel schon früh eine Diskrepanz zwischen der politisch-medialen Aufgeregtheit und der medizinischen Wirklichkeit auf: Das Risiko, sich zu infizieren, ist gering, die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, noch geringer und die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken oder gar zu sterben, äußerst gering. All das wurde aus ideologischem Machtkalkül geleugnet. Das ist ein politisches Armutszeugnis.“

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