MdL für Landkreis Main-Tauber

Pressemitteilung vom 05.05.2020: Maskenpflicht in allen Verkehrsmitteln ist undurchdacht und kontraproduktiv

Stuttgart. Die AfD-Fraktion hat die geplante Maskenpflicht in allen Verkehrsmitteln als undurchdacht und kontraproduktiv kritisiert. „Wie sollen denn Bahnhöfe mit Bahnsteigen, Flughäfen mit Gangways oder Fährhäfen mit Terminals, überhaupt der Personennahverkehr und der Fernverkehr mit ihren verschiedenen Verkehrsströmen und -mitteln untereinander vergleich- und abgrenzbar sein“, ergötzt sich der verkehrspolitische Fraktionssprecher Hans-Peter Stauch MdL. „An die teils kilometerlangen Flugplatzanlagen sowie die Warte- und Abfertigungszeiten kann man nicht dieselben Anforderungen stellen wie etwa an einen Taxisteig. Das Vorhaben, das am Donnerstag im Berliner Corona-Kabinett auf der Tagesordnung steht, ist völlig undurchdacht und zeugt zum wiederholten Male davon, dass auf der Basis einer mehr als wackligen Datenlage von Fachkenntnissen unbeleckte Minister aufgrund von Einflüsterungen ihrer Gesundheitsbeamten unsinnige Entscheidungen treffen.“

Diese Maskenpflicht ist medizinisch kontraproduktiv, ergänzt die sozialpolitische Sprecherin Dr. Christina Baum. „Ich habe wiederholt darauf verwiesen, dass das Tragen einer Maske eine starke Beeinträchtigung der Atmung darstellt, ja zu Beklemmungen führen kann, die Würde des Menschen verletzt und massiv die nonverbale Kommunikation einschränkt. Zudem wird vermehrt CO 2 eingeatmet und es entsteht Feuchtigkeit, die zu einer vermehrten Aufnahme von Bakterien und Viren führen kann, wie die WHO im Februar eingestehen musste. Das Abstandsgebot ist für Bürger ohne Symptome völlig ausreichend, zumal eine Maske den Träger nicht sicher vor Infektion schützt. Wir möchten ohne staatliche Bevormundung frei atmen und leben können und uns nicht eines Tages in einer Virokratur wiederfinden.“

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